Behind the scenes

Ich fotografiere seit über vier Jahren regelmäßig, vor allem Essen. Das bedeutet,
ich habe wirklich Routine Essen in Szene zu setzen, denn hin und wieder esse
ich mein Essen auch gerne warm.

Und weil ich neben meinem Blog eben noch eine Vollzeitstelle habe, habe ich nicht
immer Zeit ein Fotoset zeitaufwändig zu gestalten und aufzubauen. Bei mir muss es
da in der Regel ziemlich schnell gehen, denn ich habe nicht nur keine Zeit, sondern
bin meistens auch zu ungeduldig und zu hungrig um noch ewig auf mein
Essen warten zu können.

Viele Blogger arbeiten mit fertigen Untergründen, bzw. selbstgemachten
Untergründen. Ich arbeite immer mit „improvisierten“ Untergründen und
habe eigentlich keinen „Hintergrund“. Das bedeutet, ich fotografiere meine
Bilder immer so, dass man von oben auf sie drauf schaut. Oder eben in einem
Winkel, bei dem man keine „Rückwand“ braucht. Das spart enorm viel Zeit.

Da mich immer wieder Personen auf meine Untergründe ansprechen und neugierig
sind, wie ich mein Essen fotografiere, zeige ich euch mit was für Mitteln ich mein Set
aufbaue und aus welchen Gründen ich mich für diese Variante entschieden habe.

Zunächst unterscheide ich zwischen zwei Arten von Untergrund. Einmal die „festen“
Untergründe und dann die „weichen“ Untergründe.

Zu den festen Untergründen zählen mein Schaukelstuhl, mein Dielenboden das
Fensterbrett wohingegen die weichen Untergründe Schals, Kleider, Kissenhüllen
oder Geschirrtücher sind.

Das habt ihr doch sicher, mit ein paar kleinen Ausnahmen, vermutlich alle ebenfalls
daheim. Zumindest in irgendeiner Art und Weise.

Es erklärt sich eigentlich alles von alleine. Ich werde euch einfach den Untergrund als
Überschrift schreiben, das vorher Bild (falls vorhanden) und noch ein nachher Bild.
So bekommt ihr hoffentlich einen Eindruck, wie ich die Dinge verwende.

·       Schaukelstuhl:

 

·       Dielenboden:

 

·       Fensterbrett:

In meiner alten Wohnung habe ich öfter auf dem Fensterbrett fotografiert, da ich im
Hinterhof gewohnt hatte, war das Licht da einfach besser.

 ·       Schals:

 

·       Kleider:

 

 

·       Kissenhüllen:

 

·       Geschirrtücher:

 

Warum ich mich tendenziell eher dafür entscheide meine improvisierten Untergründe
zu nehmen? Ganz einfach. Punkt Nummer eins habe ich am Anfang schon aufgeführt.
Es spart Zeit. Zumindest geht das mir so. Ich ziehe einfach ein Geschirrtuch oder Kleid
aus dem Schrank, stelle mein Essen auf den Schaukelstuhl oder auf meinen Schal
(der sowieso immer griffbereit liegt) und schon kann es losgehen. Okay, so ein bisschen
Deko muss dann schon noch dazu, aber vom Prinzip her wäre ich direkt bereit.

Ein weiterer Grund ist der Platz. Ich habe einfach nicht so wahnsinnig viel Platz um große
Untergründe zu lagern und will nicht jedes Mal in den Keller um welche zu holen.
All die Dinge, mit denen ich fotografiere, sind in meinen Alltag integriert. Ich benutze sie
regelmäßig und sie stehen allzeit bereit zur Verwendung.

Über die Jahre habe ich mir das angewöhnt und den für mich perfekten Stil gefunden.
Aber ihr müsst das für euch finden, wenn ihr lieber richtige Untergründe nutzen wollt,
tut das. Ich will euch nur aufzeigen, dass es verschiedene Wege zum perfekten Bild gibt
und man eben auch ziemlich gut mit alltäglichen Dingen klarkommen kann und nicht teure
Untergründe kaufen oder basteln muss. Das soll jetzt kein Beitrag werden, der euch
einschränkt, immerhin sollt ihr tun und lassen was ihr wollt. Das ist mein Weg, für mich
funktioniert das und probiert es einfach aus.

Wie fotografiert ihr eure Dinge? Habt ihr noch andere Vorschläge, die ich vielleicht in
einem weiteren Beitrag einbringen kann? Habt ihr noch Wünsche/Interesse an anderen
Themen? Hinterlasst mir doch dazu einfach einen Kommentar!

 

One thought on “Behind the scenes

  1. Hätte nicht gedacht dass du deine Fotos so machst. Schauen echt super aus. Das schwarze Blatt? unter dem Schaukelstuhl ist echt eine gute Idee. Da ich leider zwei Glastische habe musste ich mir Untergründe basteln. 3 Stk 1x1m dünne Platten und verschiedene Klebefolien. Funktioniert super und lehnen hinter der Couch wenn ich sie nicht brauche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.