Erdnuss-Karamell-Tarte

Heute melde ich mich bei euch mit einem Knaller-Rezept.
Finde ich jedenfalls. Und auch wenn sonst in meinem Leben
nichts nach Plan läuft, ich schon wieder mit einer Erkältung
zu kämpfen habe und man sich manchmal einfach von Dingen
verabschieden muss, auch wenn man noch nicht bereit ist
loszulassen, so läuft es wenigstens auf dem Blog ziemlich gut.
Scheint so als würde ich, wenn bei mir alles semi gut
läuft, zu Höchstform auflaufen.

Bzw. irgendwie kann ich gerade meine ganzen Probleme,
Sorgen und Wehwehchen bündeln und in etwas Kreatives
stecken. Ich gehe auf in meinen Shootings und liebe es
wieder den ganzen Tag mit Backen zu verbringen. Weil
es mich ablenkt, mich für einige Zeit auf andere Gedanken
bringt, mich beruhig und etwas selbst Gebackenes der Seele
doch immer noch am besten tut.

Ich stecke meine Energie in die Planung von Backabläufen,
versuche einige Prozesse zu perfektionieren und versuche
auch im Hintergrund einige Dinge einfach effektiver zu
gestalten. Vielleicht auch in Zukunft mit etwas mehr
Planung, aber ohne meine Spontanität dabei zu verlieren.

Ihr seht schon. Im Moment bin ich eher im Selbstfindungsprozess.
Zumindest was Abläufe auf dem Blog und Social-Media angeht.

Ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen, mehr auf
Social-Media zu interagieren. Ich gebe zwar schon einiges
von mir preis, vieles aber auch nicht. Ich möchte euch dabei
trotzdem gerne mit einbeziehen. Und so habe ich euch auf
Instagram abstimmen lassen, welches Rezept ihr als nächstes
auf dem Blog sehen wollt. Das Rennen hat mit 56% diese Erdnuss-
Karamell-Tarte gemacht. Und nächste Woche gibt es den knappen
Verlierer mit 44%. Stracciatella-Porridge mit Heidelbeeren. YUM.

Aber für euch erst noch das “Gewinnerrezept” 🙂 hihi


Rezept (für eine normale Springform):
Für den Mürbteigboden:

120g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
260g Mehl

Für das Karamell:

150g Zucker
2 EL Wasser
100ml Sahne
100g Erdnussmus
100g Erdnüsse

Für die Schokolade:

200g Zartbitterschokolade
100ml Sahne

Für die Erdnuss-Karamell-Tarte verknetet
ihr zunächst alle Zutaten für den Mürbteig
zu einem festen Teig. Das kann etwas dauern,
bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden
haben. Also geduldig bleiben.

Den Teig packt ihr in Frischhaltefolie und parkt
ihn für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank.

Den Teig wellt ihr nun auf die Größe der Springform
aus. Vielleicht solltet ihr eure Arbeitsplatte noch mit
Mehl bestäuben. Je nach Beschaffenheit klebt euch sonst
der Teig fest 😉 – ich gebe immer noch circa drei cm
für den Rand dazu – dann gebt ihr den Teig in eine
gefettete Springform.

Dabei den Rand einfach an den “unschönen” Stellen
zurecht drücken und etwas mit den Fingern in Form bringen.

Den Teig stecht ihr mit der Gabel einige Male ein und
backt ihn dann für 15 Minuten bei 180°C, bis er etwas
braun geworden ist. Ihr könnt ihn auch mit Backlinsen
oder ähnlichem “blind backen”. Bei meinen Formen klappt
das immer ganz gut ohne blind backen. Und mich stören
so ein paar kleine Unebenheiten im Teig auch nicht.
Aber das müsst ihr bei euren Formen individuell versuchen.

Nachdem der Boden der Tarte fertig gebacken ist, könnt ihr
den Ofen ausschalten. Den brauchen wir für den Rest nicht
mehr 😉

Für das Karamell gebt ihr den Zucker und das Wasser in
einen Topf, erhitzt es zuerst langsam, bis alles geschmolzen
ist (am besten nicht rühren). Sobald der Zucker flüssig ist,
erhöht ihr die Hitze und rührt schön, bis ihr eine goldige
Karamellmasse habt. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd, rührt
die Sahne und das Erdnussmus unter. Achtung HEIß!!

Die Erdnüsse verteilt ihr auf der Tarte und gebt das Karamell
drüber (!etwa vier Esslöffel der Masse übrig lassen – für das
Muster).

Für die Schokomasse gebt ihr die Schokolade und die Sahne in
einen Topf und erwärmt alles so lange, bis die Schokolade
geschmolzen ist und sich mit der Sahne verbunden hat.

Die Masse gebt ihr auf die Karamellschicht. Dabei ist wichtig,
dass ihr nebenher die restlichen Esslöffel Karamellmasse noch
einmal erwärmt (sie sollte wieder flüssig sein) und
dann gebt ihr mit einem Teelöffel ein paar Kleckse auf die
Schokoschicht der Tarte. Mit einem Zahnstocker malt ihr dann
schöne Muste in die Masse. Easy, oder? Man muss nur etwas
Feingefühl haben, dann läuft das alles einfach von der Hand.

Nun die Tarte nur noch für einige Stunden in den Kühlschrank
stellen, oder so wie ich – bei den Temperaturen einfach auf
den Balkon – und dann kalt euren Gästen servieren.
YUM!!! So lecker, dass ich sie fast zwei
Wochen später direkt noch einmal gemacht habe.

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