Reformationsbrötchen für Luise

Die Bilder sind noch nicht perfekt, aber das Licht hat gestern Abend einfach nicht
mehr hergegeben. Trotzdem gibt es heute mal ein Rezept für euch, dass so gar nicht
typisch für mich ist. Denn ich bin katholisch.
Bei uns gibt es keine Reformationsbrötchen. Aber Luise, wir haben vor einiger
Zeit zusammen in einer WG gewohnt, hatte sich schon letztes Jahr Reformationsbrötchen
gewünscht. Allerdings war mir das da zu kurzfristig und ich habe sie gebeten mich einfach
im nächsten Jahr nochmal dran zu erinnern. Und tatsächlich hat sie noch daran gedacht.

Und noch ein drittes Mal wollte ich mich nicht bitten lassen. Deshalb habe ich mich von
ihr informieren lassen, wie denn so Reformationsbrötchen überhaupt aussehen und sie
hat mir den Link geschickt: KLICK.

Doch sie meinte, Zitrone brauche man nicht, Mandeln auch nicht unbedingt, dafür unbedingt
Zuckerguss. Und davon ganz viel. Also habe ich die Zutaten zusammengetragen und
mich mal daran versucht. Und hier ist mein etwas angepasstes Ergebnis:

Rezept für etwa 6-10 Stück:

250g Mehl
½ Hefe
20g Zucker
150ml Milch
40g Butter
40g gemahlene Mandeln
50g Rosinen

Erdbeermarmelade
Puderzucker

Zunächst gebt ihr das Mehl in eine Schüssel. In die Mitte macht ihr mit einem Löffel eine
Mulde und gebt den Zucker dazu und bröselt die Hefe hinein. Die Milch erwärmt ihr mit
der Butter in einem Topf (die Flüssigkeit darf nicht heiß sein, nur lauwarm) und gebt sie
in die Mulde. Das Ganze lasst ihr für etwa 10 Minuten an einem warmen Ort quellen.
Dann könnt ihr aus der Masse einen weichen Hefeteig kneten. Eventuell müsst ihr noch
etwas Mehl oder Wasser dazu geben.

Den Teig lasst ihr nun an einem warmen Ort für etwa eine Stunde gehen. Ich habe
anschließend die Rosinen und die gemahlenen Mandeln untergeknetet.
Laut Chefkoch-Rezept könnt ihr das auch schon vor dem ersten Gehen machen.
Hatte ich aber ganz vergessen. Im Nachhinein funktioniert das aber auch alles ganz super.

Den Teig rollt ihr nun aus und schneidet etwa 12x12cm große Stücke aus (den Teig ruhig
nicht zu dünn ausrollen). Diese Stücke legt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und
schlagt alle vier Ecken in die Mitte ein. Auf die Mitte gebt ihr jetzt circa einen Teelöffel
Erdbeermarmelade. Jetzt können die Reformationsbrötchen auch schon für knapp
20 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Sobald sie ausgekühlt sind betreut ihr sie mit Puderzucker. Oder ihr macht noch einen
Zuckerguss. Soll anscheinend besonders lecker sein!

Mein Fazit: die Reformationsbrötchen sind nicht nur was für den Reformationstag.
Sie schmecken sicherlich auch übers Jahr verteilt super!


One thought on “Reformationsbrötchen für Luise

  1. Reformationsbrötchen kannte ich noch gar nicht, aber lecker klingen sie! Und wie ich an dir sehe, darf man sie offenbar auch backen und essen, wenn man nicht evangelisch ist 😉 So ein Glück! Ich frag später mal meinen Mann, ob der die kennt … oder ist das eine regionale Spezialität?
    Liebe Grüße
    Caro

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